Was ist PonsVita?

PonsVita e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der Menschen in psychischen Belastungs- und Krisensituationen unterstützt.

Unser Ziel ist es, eine Brücke zu schaffen – besonders in Zeiten, in denen Menschen Unterstützung brauchen, aber noch auf weiterführende Hilfsangebote, Therapieplätze oder andere Versorgungsangebote warten.

Wir ersetzen keine medizinische oder therapeutische Behandlung, sondern möchten begleiten, stabilisieren und Orientierung geben.

Warum gibt es PonsVita?

Viele Menschen erleben nach einer Krise oder während schwieriger Lebensphasen eine Zeit, in der sie sich allein gelassen fühlen.

Zwischen dem Moment „Ich brauche Hilfe“ und dem tatsächlichen Beginn einer langfristigen Unterstützung entstehen häufig Lücken.

Genau in dieser Zeit möchte PonsVita da sein.

Ist PonsVita eine Klinik?

Nein, "PonsVita" ist eine intermediäre (zwischengeschaltete) Einrichtung zur lebensweltlichen Stabilisierung.

Während in Kliniken die medizinische und psychiatrische Akutbehandlung (Diagnostik, Medikation) im Vordergrund steht, setzt "PonsVita" danach an. Wir bieten keinen klinischen Hochsicherheitstrakt, sondern einen geschützten, psychosozialen Resonanzraum als Übergang zur ambulanten Therapie.

Unser Fokus liegt auf der Stabilität und Rückfallfreiheit:

Ist PonsVita eine Therapie?

Nein.

Wir führen keine Psychotherapie durch und ersetzen keine medizinischen Behandlungen.

Wir bieten Unterstützung durch Gespräche, Tagesstruktur, Gemeinschaft, Verständnis und Begleitung.

Für wen ist PonsVita gedacht?

PonsVita richtet sich an erwachsene Menschen, die sich psychisch belastet fühlen und Unterstützung benötigen.

Zum Beispiel:

  • nach einer schwierigen Lebensphase
  • nach einem Klinikaufenthalt
  • während der Wartezeit auf weitere Hilfe
  • bei Einsamkeit und Überforderung
  • wenn Struktur und ein sicherer Rahmen helfen können

Wer kann nicht aufgenommen werden?

PonsVita kann keine akuten medizinischen Notfälle betreuen.

Nicht geeignet ist unser Angebot bei:

  • akuter Eigengefährdung
  • akuter Fremdgefährdung
  • schweren akuten psychotischen Zuständen
  • Situationen, die eine medizinische Behandlung oder Überwachung erforderlich machen

In solchen Fällen helfen medizinische Einrichtungen oder Notdienste.

Muss ich eine Diagnose haben?

Nein.

Nicht jede Krise hat sofort einen Namen.

Uns geht es zuerst um den Menschen und darum, welche Unterstützung aktuell gebraucht wird.

Wie läuft eine Aufnahme ab?

Vor einer Aufnahme findet ein persönliches Gespräch statt.

Dabei schauen wir gemeinsam:

  • Wie ist die aktuelle Situation?
  • Was wird benötigt?
  • Können wir passend unterstützen?
  • Welche Ziele gibt es?

Erst danach entscheiden beide Seiten gemeinsam über den nächsten Schritt.

Wie lange kann man bei PonsVita bleiben?

Die Dauer richtet sich nach der persönlichen Situation und den Möglichkeiten der jeweiligen Einrichtung.

PonsVita versteht sich als Überbrückung und Begleitung – nicht als dauerhafte Wohnform.

Was erwartet mich bei PonsVita?

Ein geschützter Ort mit:

  • Verständnis
  • Tagesstruktur
  • Gesprächen
  • Gemeinschaft
  • Rückzugsmöglichkeiten
  • Unterstützung bei nächsten Schritten

Niemand wird gedrängt. Jeder Mensch geht seinen Weg in seinem Tempo.

Muss ich über meine Probleme sprechen?

Nein.

Niemand muss seine Geschichte erzählen, wenn er oder sie nicht bereit dazu ist.

Vertrauen braucht Zeit.

Wir freuen uns, wenn Menschen sich öffnen möchten – aber der erste Schritt ist immer freiwillig.

Warum fragt PonsVita nach meiner Geschichte?

Jeder Mensch bringt seine eigene Vergangenheit mit.

Wenn wir verstehen, was jemand erlebt hat, können wir besser begleiten und unterstützen.

Alle Angaben sind freiwillig und werden vertraulich behandelt.

Gibt es Regeln in der Einrichtung?

Ja.

Regeln schaffen Sicherheit für alle.

Dazu gehören:

  • respektvoller Umgang
  • gegenseitige Rücksichtnahme
  • keine Gewalt
  • Schutz der Privatsphäre
  • Einhaltung gemeinsamer Absprachen

Ist das finanziell tragfähig?

Ja – gerade im Vergleich zu wiederholten Klinikaufenthalten.

Mit etwa 300 € pro Tag pro Person sind wir deutlich günstiger
und gleichzeitig präventiv wirksam.

Arbeiten bei PonsVita Fachkräfte?

PonsVita arbeitet mit Menschen unterschiedlicher Erfahrungen und Qualifikationen.

Dazu können gehören:

  • Fachkräfte
  • geschulte Mitarbeitende
  • Ehrenamtliche
  • Menschen mit wertvoller Lebenserfahrung

Alle verfolgen ein gemeinsames Ziel: Menschen respektvoll zu unterstützen.

Wie unterscheidet sich PonsVita e.V. von bestehenden Angeboten?

Die meisten Angebote setzen entweder akut oder langfristig an.

"PonsVita" fokussiert sich ausschließlich auf die Wartezeit dazwischen.

Unser Fokus ist:

  • sofort verfügbar
  • alltagsnah
  • stabilisierend

Diese Kombination gibt es so nicht.“

Ist das nicht Aufgabe des Gesundheitssystems?“

Eigentlich ja – und genau da liegt das Problem.

Die Akutversorgung funktioniert sehr gut.
Aber die Übergangsphase danach ist aktuell nicht ausreichend abgedeckt.

Wir verstehen "PonsVita" nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung, die genau diese Lücke schließt

Wer kann zu PonsVita e.V. kommen?

„Unser Angebot richtet sich an Menschen, die eine stationäre Behandlung abgeschlossen und die Akutphase hinter sich haben, aber noch nicht stabil genug für die Wartezeit bis zur Aufnahme in eine Langzeit- oder ambulante Therapie sind.“

Warum werden nur Menschen Ü18 aufgenommen

Grundsätzlich kann man sowas im Auge behalten aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht realisierbar.

Was passiert, wenn jemand wieder instabil wird?

Dann greifen wir früh ein.

Durch die enge Begleitung erkennen wir Krisen schneller als viele andere Systeme.

Und wenn nötig, erfolgt eine Rückführung in medizinische Versorgung – wir arbeiten bewusst im Netzwerk.

Wie finanziert sich das PonsVita e.V.

Aktuell befinden wir uns in der Aufbau Phase. Wir finanzieren uns durch Vereinsbeiträge, Fördergelder, Spenden und Partnerschaften. Unser Ziel ist es, die Effektivität so klar zu belegen, dass solche Übergangseinrichtungen langfristig fest in den Leistungskatalog der Kostenträger aufgenommen werden.

Warum sollte gerade ich das unterstützen?

Weil Sie damit konkret verhindern,
dass Menschen in einer kritischen Phase allein gelassen werden.

Sie ermöglichen nicht nur Hilfe –
sondern Stabilität genau im richtigen Moment.

Kann ich PonsVita unterstützen?

Ja.

Unterstützung ist auf vielen Wegen möglich:

  • Mitgliedschaft
  • Spenden
  • ehrenamtliche Mitarbeit
  • Fachwissen einbringen
  • Kooperationen
  • Weiterempfehlung

Jede Unterstützung hilft dabei, Hilfe möglich zu machen.

Wir freuen uns über jede Form der Unterstützung! Ob durch finanzielle Mittel, deine Expertise, frische Ideen oder dein Engagement als zukünftiges Vereinsmitglied oder im Ehrenamt. Schreib uns einfach über das Kontaktformular, wie du dich einbringen möchtest – gemeinsam bauen wir die Brücke.

Kann ich Mitglied werden?

Ja.

Mitglieder unterstützen die Arbeit von PonsVita und helfen dabei, das Angebot langfristig aufzubauen.

Sind meine Informationen vertraulich?

Ja.

Vertrauen ist eine Grundlage unserer Arbeit.

Persönliche Informationen werden geschützt und vertraulich behandelt.

Was ist das langfristige Ziel von PonsVita?

Unser Ziel ist es, Orte zu schaffen, an denen Menschen in schwierigen Lebensphasen Unterstützung finden.

Langfristig möchten wir Einrichtungen entwickeln, die eine Brücke zwischen Krise und weiterführender Hilfe bilden.